Geschäftsanbahnung Kanada Abfallwirtschaft und Recycling
Zielgruppe
Deutsche Unternehmen aus dem Bereich Abfallwirtschaf und Recycling
Termin
25.-29. Mai 2026
Anmeldefrist
20. März 2026
Zielregion
Vancouver, Britisch-Kolumbien, Kanada
Förderprogramm
Das Markterschließungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE)
Modul
Geschäftsanbahnung
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Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) organisiert enviacon international in Zusammenarbeit mit ADEXIA eine Geschäftsanbahnungsreise für deutsche Unternehmen im Bereich Abfallwirtschaft und Recycling nach Kanada (Britisch-Kolumbien). Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen.
Programm
Branchen- und Ziellandinformationen
Zielmarktwebinar und -handout zur Vorbereitung sowie ein Länderbriefing als Auftakt vor Ort
Networking-veranstaltung
Präsentationsveranstaltung inkl. Firmenpräsentationen mit Vorstellung der Produkte bzw. Dienstleistungen für zielländisches Fachpublikum
Firmenbesuche
Gemeinsame Besuche zu relevanten Unternehmen und Behörden der Branche. Diese werden auf die teilnehmenden deutschen Unternehmen angepasst.
Individuelle B2B- Meetings
Individuelle und begleitete Geschäftsgespräche mit potenziellen Geschäftspartnern
Vorläufiges Programm
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Individuelle Anreise der deutschen Teilnehmenden.
Sonntag
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Delegationsbriefing zu Kanadas wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen.
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Präsentationsveranstaltung vor Fachpublikum mit Fachvorträgen bspw. zu aktuellen und geplanten Projekten
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Präsentation der Technologien und Lösungen der deutschen Teilnehmenden mit anschließendem Networking Event.
Montag
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Individuelle B2B-Termine bei Unternehmen und Institutionen nach vorheriger Abstimmung der individuellen Interessen der deutschen Unternehmen.
Dienstag
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Individuelle B2B-Termine bei Unternehmen und Institutionen nach vorheriger Abstimmung der individuellen Interessen der deutschen Unternehmen.
Mittwoch
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De-Briefing und Abschlussgespräche
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Planung der nächsten Schritte und zukünftiger Kooperationen.
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Individuelle Abreise
Donnerstag
Freitag
Geschäftschancen
Kanada zählt mit einem nominalen BIP von 2.212 Mrd. C$ (2023) zu den größten und stabilsten Volkswirtschaften weltweit. Das Land verfügt über eine diversifizierte industrielle Basis, eine hohe wirtschaftliche Freiheit und enge Handelsbeziehungen zur Europäischen Union. Die föderale Struktur ermöglicht wirtschaftspolitische Flexibilität auf Provinzebene und begünstigt die Entwicklung innovativer Branchen.
British Columbia gilt als führende Region im Bereich Umwelttechnologien und Kreislaufwirtschaft.
Zwischen 2020 und 2024 wurden dort über 400 Mio. C$ in Abfallvermeidung, Wiederverwertung und Kreislaufwirtschaft investiert. Die Provinz profitiert von einem klaren Regulierungsrahmen, insbesondere der erweiterten Herstellerverantwortung und einer dynamischen Cleantech-Szene. Der Abfallwirtschafts- und Recyclingsektor spielt eine zentrale Rolle in Kanadas Nachhaltigkeitsstrategie und bietet vielfältige Anknüpfungspunkte für Kooperationen im Bereich Ressourceneffizienz, Umweltmanagement und innovative Recyclingtechnologien.
Chancen für deutsche Unternehmen
Deutsche Unternehmen finden im kanadischen Abfallwirtschafts- und Recyclingsektor bedeutende Geschäfts- und Partnerschaftsmöglichkeiten, insbesondere in:
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Fortschrittliche Sortier- und Verarbeitungsgeräte: Automatisierungs-, Robotik- und KI-Systeme für Materialrückgewinnungsanlagen (MRFs) und die Sortierung von Elektroschrott.
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Biogas- und Waste-to-Energy-Lösungen: Technologien für die anaerobe Vergärung, die Deponiegasverwertung und die Integration von Fernwärme.
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Technologien der Kreislaufwirtschaft: Systeme für Wiederverwendung, Wiederaufarbeitung, Rückverfolgbarkeit (Blockchain) und intelligente Rücknahmelogistik.
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Industrielles Recycling von Kunststoffen, Bauabfällen und Elektronik: Hochpräzise Zerkleinerungs-, Wasch- und Granuliersysteme.
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F&E-Partnerschaften: Kooperationen mit kanadischen Universitäten, öffentlichen Einrichtungen und Innovationsclustern.
Teilnahmebedingungen
Das Projekt ist Bestandteil des Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit von der Größe des Unternehmens:
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250 EUR (netto) für Teilnehmende mit weniger als 2 Mio. EUR Jahresumsatz und weniger als 10 Mitarbeitenden
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850 EUR (netto) für Teilnehmende mit weniger als 150 Mio. EUR Jahresumsatz und weniger als 750 Mitarbeitenden
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1.500 EUR (netto) für Teilnehmende ab 150 Mio. EUR Jahresumsatz oder ab 750 Mitarbeitenden
Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten werden von den Teilnehmenden selbst getragen. Für alle Teilnehmenden werden die individuellen Beratungsleistungen in Anwendung der De-Minimis-Verordnung der EU bescheinigt. Teilnehmen können maximal 12 Unternehmen. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt, wobei KMU Vorrang vor Großunternehmen haben.
Eine Übersicht zu weiteren Projekten des Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.gtai.de/mep abgerufen werden.
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