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Geschäftsanbahnung Algerien Bergbau

Geschäftsanbahnung für deutsche Unternehmen und Hersteller im Bereich Bergbau / Rohstoffe im Rahmen des Markterschließungsprogramms des BMWK

Durchführungszeitraum: 29. Mai - 02. Juni 2022

Veranstaltungsort: Algier

Anmeldefrist: 25. März 2022

+++ Sollte auf Grund der globalen Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 (SARS-CoV-2) Reisen nach Algerien nicht möglich sein, wird die Geschäftsanbahnung digital organisiert. +++

Vom 29.05.2022 bis zum 02.06.2022 führt enviacon international, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), gemeinsam mit der AHK Algerien eine Geschäftsanbahnungsreise nach Algerien durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU).

Teilnahmebedingungen und Format der Veranstaltung

Im Fokus der Geschäftsanbahnung steht das B2B-Matchmaking zwischen deutschen Unternehmen und ausländischen Akteuren. Das Markterschließungsprogramm richtet sich primär an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus dem Bergbau in Deutschland. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Unternehmen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge der Anmeldungen berücksichtigt, KMU haben Vorrang vor Großunternehmen.

Das Programm beinhaltet eine intensive Vorbereitung der Teilnehmer auf den Markteinstieg in Algerien, darunter:

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  • Individuelle Geschäftstermine: Individuell vorbereitete und durch Dolmetscher begleitete Geschäftstermine und Erstkontaktgespräche.

  • Marktbriefing: Seminarveranstaltung mit Informationen zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

  • Präsentationsveranstaltung: Die Präsentationsveranstaltung mit Unterstützung lokaler Branchenverbände und Unternehmen bietet Teilnehmern Möglichkeiten zum Networking und im Rahmen eines online Vortrags Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsabsichten dem lokalen Fachpublikum und möglichen Geschäftspartnern näher zu bringen.

  • Umfangreiche Zielmarktanalyse: Diese beinhaltet allgemeine und fachspezifische Informationen über Marktpotenzial und -entwicklungen, rechtliche und politische Informationen zum Markteinstieg, Hintergrundinformationen sowie Kontaktdaten von relevanten Netzwerken im Zielmarkt.

Das Projekt wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) durchgeführt und ist Bestandteil des Markterschließungsprogramms für KMU, welches aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert wird.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

Zielmarkt Algerien

Mit einer Fläche von 2,4 Mio. km2 ist Algerien das flächenmäßig größte Land Afrikas und das zehntgrößte weltweit. Algerien hat 43,4 Mio. Einwohner und ist somit auf Platz acht der Bevölkerungsreichsten Länder Afrikas. Besonders wichtig für die Wirtschaft Algeriens ist die Erdöl- und Erdgasproduktion, die die Hälfte des Volkseinkommens und 98 % der Exporte ausmacht. Hohe Erdöl- und Erdgaspreise am Weltmarkt resultierten in den letzten fünf Jahren in einem durchschnittlichen Wirtschaftswachstum von rund 3 %. Gleichzeitig konnten durch die Überschüsse in der Handelsbilanz steigende Importe von Lebensmitteln und Konsumgütern sowie große Infrastrukturvorhaben finanziert werden.  

Bergbau und Rohstoffe in Algerien

Algerien besitzt als flächenmäßig größtes afrikanisches Land substantielle Mineralvorkommen. Die nicht-kohlenstoffhaltigen Vorkommen umfassen Metalle wie Gold und Silber, Eisen und Stahl, Zink und Sekundäraluminium, -kupfer und -blei. Hier besteht enormes Potenzial, da das Land über ein interessantes geologisches Erbe verfügt, das es für Investitionen und Partnerschaften bei der Förderung, Entwicklung und Produktion bestimmter Mineralstoffe interessant macht.

 

Derzeit existieren landesweit 1.370 aktive Minen und 700 Steinbrüche, in denen 31 Bergbauprodukte gefördert werden, vor allem Zink, Blei, Uran, Phosphate und Eisenerz.

 

Die algerische Regierung plant, bis 2028 rund 66,5 Mio. EUR in den Bergbausektor zu investieren und den Abbau auf jährlich 6 Mio. t Phosphatgestein zur Herstellung von zusätzlichen 1,5 Mio. t Phosphatsäure und 3 Mio. t Dünger zu steigern. Algerien liegt mit jährlich 1,15 Mio. t abgebautem Phosphatgestein auf Rang 19 der weltweiten Produktion. Bezüglich seiner Phosphat-Reserven von geschätzten 2,2 Mrd. t liegt das Land nach Marokko und China jedoch auf dem dritten Platz.

Marktchancen für deutsche Unternehmen

Die Nachfrage nach deutschen Produkten und Dienstleistungen besteht. Dies gilt besonders für Maschinen und Geräte zum Sortieren, Sieben, Trennen, Waschen, Zerkleinern, Mahlen und Mischen. Es existieren bereits mehrere erfolgreiche Partnerschaften zwischen deutschen und algerischen Unternehmen. Die schon existierenden Partnerschaften bieten eine gute Basis für weitere Aktivitäten von deutschen kleinen und mittleren Unternehmen der Bergbauindustrie.

 

Der algerische Staat ist sich des geophysikalischen Marktpotenzials des Landes bewusst und bietet finanzielle, steuerliche und infrastrukturelle Anreize, um den Aufbau von Bergbau-Clustern zu fördern. Das strategische Ziel ist, so viel wie möglich im Land zu produzieren und in der Folge auch zu exportieren. Dieses ehrgeizige Bestreben eröffnet deutschen Unternehmen bei marktkonformer Herangehensweise sehr gute Kooperations- und Absatzmöglichkeiten.

Zielgruppe und Preis

Die Geschäftsanbahnung richtet sich an deutsche Unternehmen aus dem Bereich Bergbau. Sie zielt darauf ab, Kontakte zu algerischen Unternehmen zu knüpfen und auszubauen und neue Kooperationen in diesem Markt zu ermöglichen.

Für die Teilnahme and der Geschäftsanbahnung ist ein Teilnehmerbeitrag zu entrichten. Dieser beträgt in Abhängigkeit der Unternehmensgröße zwischen 500 und 1.000 EUR (netto). Weitere Informationen hierzu finden Sie im Infoletter, den Sie sich oben herunterladen können. 

Ihre Ansprechpartnerin
Petra Fischer

Petra Fischer

Consultant

Tel. +49 30 814 8841 -21 

fischer@enviacon.com

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